UMGANG MIT STRESS

 

Wir verspüren Stress, wenn der Körper sich an eine Situation anpasst, in der wir äußerem Druck oder Zwängen ausgesetzt sind; Stress ist eine normale Reaktion. Er hat eine schädigende Wirkung, wenn diese Reaktion unsere Fähigkeiten verringert und Symptome wie Zittern, Herzjagen, Verdauungs- oder Konzentrationsschwierigkeiten hervorruft. Dann kann die Angst vor einer Prüfung zu Panik oder Muskelverspannungen führen.

Meine Priorität besteht darin, das Stressniveau zu senken.

Ganz gleich, was den Stress hervorruft, die Grundlagen meiner Behandlung sind körperliche und geistige Entspannung, Atmung und Bewegung. Dadurch kann die Person eine Verbindung zu einem Zustand des Wohlbefindens herstellen – wie Ruhe und Vitalität –, durch den sie ihre Fähigkeiten und ihr Vertrauen wieder findet.

Anschließend ist es wichtig die Stressfaktoren zu ermitteln.

Dazu erkunden wir, wie die Person im Wesentlichen auf Stress reagiert: welche Körperhaltung nimmt sie ein, wie atmet sie, wie bewegt sie sich, was denkt und fühlt sie… All diese Informationen helfen mir, einfache und konkrete Übungen zu entwerfen, die in den Alltag integriert werden können, wie zum Beispiel eine Bewegung, die uns stärker verankert, oder ein Ritual, das Ruhe und Konzentration fördert. So wird Stress weniger zu etwas, was die Person aushalten muss, vielmehr befindet sie sich in einer Position, in der ihr verschiedene Optionen offenstehen.

Um mit Stress umgehen zu lernen, braucht es training und regelmäßige Praxis. Ziel ist, neue Werkzeuge und Entspannungsübungen zu integrieren und zu automatisieren, um so auf den gewünschten Zustand in Bezug auf die Stresssituation hinzuarbeiten.