ÜBER MICH

Ich wurde 1968 in Lausanne geboren und verbrachte dort den ersten Teil meines Lebens. Zurzeit lebe ich, nach einigen Jahren in Berlin und Paris, in Freiburg in der Schweiz.

 

Ich bin ein intensiver und authentischer Mensch und habe ein sehr leidenschaftliches Wesen! Wenn ein Thema mein Interesse geweckt hat, erforsche ich es und nehme mir die Zeit es zu vertiefen, selbst wenn ich dafür mehrere Jahre brauche. In meiner Kindheit habe ich intensiv Musik gemacht und Wettkampfschwimmen betrieben. Mit 18 konnte ich in meinem Beruf als Physiotherapeutin eine andere Leidenschaft verwirklichen: mit Menschen und ihrem Körper arbeiten. Als Körpertherapeutin entdeckte ich später meine Leidenschaft, den Menschen als Ganzes zu sehen, mitsamt seiner körperlichen und emotionalen Welt, seiner Art zu denken, zu handeln und Beziehungen zu anderen einzugehen, mit seiner eigenen Lebensauffassung und all seinen leuchtenden oder auch dunklen Seiten.

Intensität ist ein wichtiger Teil von mir. Es ist quasi mein Markenzeichen! Ich bin immer auf der Suche nach Authentizität, Aufrichtigkeit und Einklang zwischen meinem Wissen, meinen Worten, meinen Handlungen und meinem Herzen. Ich mag und brauche eine gewisse Tiefgründigkeit, die es mir ermöglicht meine eigenen Werte so gut ich kann zu verkörpern und sie in meinen Alltag im Allgemeinen und in meine beruflichen Tätigkeiten im Besonderen einzubringen.

 

Reisen und Kontakte mit anderen Sprach- und Kulturräumen sind für mich unverzichtbar, um meine Sicht auf die Welt ständig zu bereichern und immer wieder nach mehr Offenheit zu streben. Diese Neugier und mein Bedürfnis nach Vielfalt haben mich in verschiedene europäische Länder geführt. Zurzeit bin ich neben meiner Arbeit in Freiburg auch regelmäßig in Berlin tätig.

 

  

Auch wenn es genügend Gründe dafür geben könnte, die Hoffnung aufzugeben und in Furcht vor den Ereignissen zu leben, die um uns herum geschehen, ist es vor allem das Streben danach, das Leben besser zu machen, das mich antreibt. 

                      


 

MEINE LEBENSPHILOSOPHIE

Meine Lebensphilosophie ist der Optimismus der Hoffnung.

Auch wenn es genügend Gründe dafür geben könnte, die Hoffnung aufzugeben und in Furcht vor den Ereignissen zu leben, die um uns herum geschehen, ist es vor allem das Streben danach, das Leben besser zu machen, das mich antreibt. Ein Tag, an dem ich weder anderen noch mir selbst etwas Gutes oder Angenehmes tun konnte, ist für mich ein verlorener Tag! Und unsere Tage sind gezählt…

Ich stelle meine Hoffnung in den Dienst der beiden Themen, die mich seit langem begleiten: der Körper und zwischenmenschliche Beziehungen. Ich kann letztlich nicht sagen, ich hätte diese Themen gewählt, sie haben sich mir aufgedrängt! Sie sind wer ich bin.

DIE WERTE, DIE MICH LEITEN

In meiner Arbeit möchte ich bestimmte Werte verkörpern, die zu mir gehören. Unter anderem:

 

  • Mut bedeutet für mich: Das Wagnis einzugehen, einen Ort zu erforschen, der mich stört, der mir Unbehagen bereitet, ohne aufzugeben;

  • Konstruktive Selbstbeobachtung, genährt von meiner Neugier und meinem Bedürfnis nach Aufrichtigkeit, um mich stetig weiterzuentwickeln;

  • Bedeutsame Themen in authentischem Austausch zu teilen, der alle Beteiligten bereichert;

  • Sanftheit und Geduld für die Selbstfürsorge.

MEIN LEBENSWEG

Schon als Jugendliche durfte ich im Schweizer Schwimmteam an den Olympischen Spielen teilnehmen. Es war die erste Gelegenheit für mich, zu erleben, was menschliche Vielfalt hinsichtlich Kulturen, Sprachen und Körperformen bedeutet. Mein Olympiamotto hieß „Was zählt, ist das Zusammenleben“.

 

Als junge Studentin der Physiotherapie war ich in den Krankenhauspraktika in direktem Kontakt mit menschlichem Leid auf allen Ebenen. Ich war tief berührt. Ohne dass es mir damals bewusst gewesen wäre, traf ich die Entscheidung, dass ich mit den mir zu Verfügung stehenden Mitteln dazu beitragen würde, dieses Leid zu mindern. Diese „Entscheidung“ ist weiterhin sehr wichtig für mich und motiviert mich.

 

Später, vor fast 15 Jahren, verstand ich durch meine Arbeit als Körpertherapeutin, dass der Körper eine eigene Sprache spricht, die jenseits der Wörter liegt. Mit meiner Präsenz, meiner Aufmerksamkeit, meinen Berührungen habe ich meine eigene Art entwickelt, mit dem Körper zu kommunizieren, in Verbindung mit den verschiedenen wahrnehmbaren Ebenen (körperlich, geistig, emotional oder auch jenseits des Körpers).