EMOTIONEN

 

Emotionen sind Teil der Körpersprache. Sie bilden unseren inneren Reichtum wie eine umfangreiche Palette an Farben und Tönen die miteinander in Kontakt kommen, sich vermischen und interagieren.

Alle Emotionen bewohnen uns. Einige sind uns vertraut, andere sind uns unbekannt oder sogar tabu. Wenn ich mit Ungerechtigkeit konfrontiert werde, kann ich zum Beispiel sehr leicht Trauer und Hilflosigkeit verspüren, Wut bleibt mir jedoch unzugänglich. Oder andersherum.

 

  

Durch Wut können wir Angst in Mut verwandeln

                     


 

Wenn wir einen leichteren Zugang zu unseren Emotionen finden, können wir neue Facetten an uns selbst entdecken. Dieses Erforschen eröffnet uns zahlreiche neue Möglichkeiten in unserem Alltag und unseren Beziehungen. Wenn ich zum Beispiel lerne, mit meiner Angst und meinem Schuldgefühl, andere zu enttäuschen, umzugehen, dann kann ich leichter Nein sagen und meine eigenen Entscheidungen respektieren.

Im Laufe des Lebens sammeln sich im Körper Emotionen an, die wir nicht vollständig ausleben oder ausdrücken konnten. Mehr bei sich selbst zu sein bedeutet auch, diese alten Emotionen anzuerkennen und sie zu integrieren, um die Vergangenheit nicht wie eine Last mit uns herumzuschleppen. Das heißt auch Ruhe dorthin zu bringen, wo Aufregung herrscht!